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Die Convos-Medienscouts zu Gast in der Hellweg Grundschule in Ampen

Passiert mir wirklich etwas Schlimmes, wenn ich einen Kettenbrief mal nicht weiterleite?

Darf ich einfach ein Bild von meiner Freundin posten?

Das erste Handy mit 9, Internet zur freien Verfügung und Spiele mit FSK 12… Wenn Grundschulkinder ihre ersten Erfahrungen mit dem Smartphone und dem Internet machen, steht ihnen der Zugang zum weltweiten Netz nahezu offen. Als „praktisch“ und „interessant“ empfinden die jungen Nutzer den Umgang mit dem Smartphone und viele fangen begeistert an zu berichten, was sie in der digitalen Welt schon alles erlebt haben.

Diese Erfahrungen machten die Medienscouts des Conrad von Soest Gymnasiums beim Besuch der vierten Klassen der Grundschule Hellweg in Ampen. Jeweils vier als Medienscouts ausgebildete Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen besuchten gemeinsam mit ihren Beratungslehrern Hr. Beulertz und Fr. Roeckerath die Grundschüler, um mit ihnen über die Chancen und Risiken der digitalen Medien ins Gespräch zu kommen.

Mit dem Wechsel auf eine weiterführende Schule führt am Thema „Umgang mit dem Smartphone und dem Internet“ immer öfter kein Weg mehr vorbei. Die Schüler-Medienscouts verstehen sich dabei als Experten, die ihre jüngeren Mitschülern für manche Fallstricke sensibilisieren und das am besten, bevor es zu echten Problem kommt.

„Die Mediennutzung der Grundschüler hat sich im letzten Jahr wieder einmal verändert“, stellten die Scouts in ihren Workshops fest. Waren es im letzten Jahr nur etwa die Hälfte der Viertklässler, die ein eigenes Smartphone zur Verfügung haben, besitzen nunmehr bereits 90% der Klasse ein eigenes Gerät. Die jungen Handynutzer berichteten in diesem Zusammenhang, dass ihre Eltern häufig regeln, wann, wie lange und wo sie sich im Internet bewegen dürfen. Auf diese Weise entscheiden sie mit, welche Erfahrungen ihre Kinder im Umgang mit einem Handy machen dürfen. Leider – so mussten die Scouts feststellen – ist dies aber nicht immer der Fall: „Sie berichten von Internetspielen, mit denen sie sich mehr als 2 Stunden pro Tag beschäftigen. Das sind Spiele, die eigentlich erst für 12-jährige gedacht sind.“ so die Convos-Scouts.

Die Grundschüler lernten in der Doppelstunde unter anderem, welche Fotos nicht ins Netz gehören, was man bei Cybermobbing im Chat machen kann und wie man sich generell im Chat richtig verhält. Vor allem das Thema Kettenbriefe lag den jungen Internetnutzern erneut am Herzen. Auch hier konnten den Grundschülern einige Ängste genommen und der richtige Umgang mit diesen Nachrichten besprochen werden. Sie wissen nun, dass alle Kettenbriefe nur „Fake“ sind und man sie am besten direkt löscht. Neu war ihnen auch, dass sie vor der Veröffentlichung eines selbst geschossenen Fotos immer alle Personen fragen müssen, die sich auf dem Bild befinden.

„Die Grundidee des Konzept der Medienscouts, das Lehren und Lernen auf Augenhöhe („Peer Education“), hat sich auch in der Grundschule als erfolgreich erwiesen. Von anderen Jugendlichen zu lernen ist für die Viertklässler etwas Besonderes und erreicht die Kinder anders, als wenn es von Erwachsenen kommt“, so das Resümee der Convos-Scouts. Und wenn so mancher Tipp der Medienscouts beachtet wird, bleibt das Smartphone auch „praktisch“ und „interessant“ und wird nicht zum Problembereiter.

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