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In NRW Platz 1, in Deutschland Platz 2

So könnte man das Projekt „Die Renaturierung des Amper Baches – Ökologischer Erfolg durch gemeinschaftliches Handeln“ („Der Amper Bach ist überall“) auf den Punkt bringen.

 

Nachdem das Projekt schon den 1. Umweltpreis des Landes NRW bei Jugend forscht erhielten, wurden die Schüler Jannis Wibbeke, Jonas Pohlon und Julian Herbers beim Bundesumweltwettbewerb 

2018 mit dem Sonderpreis ausgezeichnet und belegten damit bundesweit den zweiten Platz .“Mit dem Sonderpreis werden bundesweit die zweitbesten Wettbewerbsarbeiten zu ausgewählten Themen ausgezeichnet, die gemäß dem BUW- Motto „Vom Wissen zum nachhaltigen Handeln“, sowohl hinsichtlich der wissenschaftlichen Komponente „Wissen“ und der Umsetzungs- bzw. Anwendungskomponente „Handeln“ als auch der allgemeinen Leistungskriterien als gut bis sehr gut bewertet werden“.

Am Freitag, den 21.9.2018 fand in diesem Jahr die Siegerehrung des BundesUmweltWettbewerbes 2018 im Bremer Rathaus statt. Eingeladen an diesen historischen Ort mit seinem beeindruckenden Ambiente hatte die die Senatorin für Kinder und Bildung der Freien Hansestadt Bremen Claudia Bogedan.

„An dem Wettbewerb haben in diesem Jahr insgesamt 1113 Schüler/innen mit 332 Projekten teilgenommen. Das ist bisher die Rekordbeteiligung für den zum 28.Mal ausgetragenen Wettbewerb. Die besten 15 Arbeiten aus ganz Deutschland, die hoch qualifiziert und wissenschaftlich anspruchsvoll sind, haben wir nach Bremen eingeladen“, so sagte es Dr. Marc Eckardt (Geschäftsführer des BUW, IPN Kiel) in seiner Begrüßungsansprache.

Frau Senatorin Bogedan bezeichnete Schule als Orte, wo die jungen Menschen auf das Leben vorbereitet werden, um eine lebenswerte Zukunft mitzugestalten und stellte damit den Bezug zur Umwelt und Natur her.

Die Laudatio hielt der Leipziger Prof. Dr. Gerrit Schüürmann, der sich erstaunt über das „Können und die Einsatzbereitschaft der Jugendlichen“ zeigte. Die Projekte zeigten zudem fundiertes Fachwissen, eine hohe Qualität und Originalität, z.T. einen großen Umfang und erstaunliche Anwendungskomponenten in der Umsetzung. So brachte er das Beispiel der Haltung des optimistischen Menschen: Ein Problem ist nicht deshalb unlösbar, weil es schwierig sei sondern weil es nicht angegangen würde. Alle Projektteilnehmer zeigten aber genau die Bereitschaft, bestehende Probleme beispielhaft anzugehen.

Seine Laudatio zum Soester Projekt:

Mit dem Begriff „Renaturierung“ werden in der Bevölkerung oft zeit- und vor allem kostenintensive Großprojekte an Flüssen verbunden. Allerdings kann diese Art von Umweltschutz auch regional durch gemeinschaftliches Handeln erfolgreich umgesetzt werden. Dieses zeigen Jannis Wibbeke, Jonas Pohlon und Julian Herbers vorbildlich mit ihrem Projekt. Die drei Gymnasiasten führten zunächst biologische, chemische und geographisch- strukturelle Analysen durch, die den ökologischen Zustand, ebenso wie das biologische Potenzial des Amper Bachs, aufzeigen. Aufgrund eines vergleichsweis geringen chemischen Verschmutzungsgrades des Fließgewässers konnten die drei Umweltschützer dann konkrete Maßnahmen anbieten, die verhältnismäßig einfach umsetzbar sind. Die ersten von ihnen vorgeschlagenen Renaturieungsmaßnahmen wurden bereits durch eine Kooperation mit der Stadt Soest und Amper Bürgerinnen und Bürger erfolgreich umgesetzt. Des Weiteren wurde eine Bepflanzungsaktion für eine Uferbefestigung und einen Gewässerrandstreifen durchgeführt. Bei dieser Aktion halfen neben Amper Bürgerinnen und Bürgern auch Schülerinnen und Schüler des Conrad von Soest Gymnasiums. Es ist wirklich erstaunlich und bemerkenswert, dass es den jungen Naturschützern gelungen ist, die umliegende Bevölkerung zur Umsetzung ihrer Maßnahmen zu gewinnen. Die Projektgruppe verdeutlicht mit ihrem Projekt, dass nachhaltiges Handeln nicht zwangsläufig mit hohen Kosten verbunden sein muss. Eine wirklich bemerkenswerte Leistung der drei Schüler! In diesem Projekt wird eine Vernetzung der Projektteilnehmenden mit der breiten Öffentlichkeit deutlich und das Engagement der Projektgruppe auf regionaler Ebene ist als vorbildlich zu betrachten. Aufgrund der bemerkenswerten Leistung wird das Projekt mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

Der Sonderpreis ist mit 750€ dotiert; zudem bekamen die Schüler noch 100€ für die beste Plakatgestaltung.

 
 
 
 
 
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