Am Montag, 06.07.2026 haben der Physik Leistungs- und Grundkurs der Q1 die Dortmunder Elektronenspeicherringanlage (DELTA) an der TU Dortmund besichtigt. Das Zentrum für Synchrotronstrahlung ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der TU Dortmund. Es betreibt die Beschleunigeranlage DELTA als Synchrotronstrahlungsquelle für den Nutzbetrieb sowie die Forschung auf dem Gebiet der Beschleunigerphysik.
Nach einem interessanten theoretischen Kurzvertrag über die Erzeugung und den Nutzen von Synchrotron- und Röntgenstrahlung, indem der Aufbau eines Teilchenbeschleunigers und die experimentellen Anwendungsbereiche von Röntgenstrahlung thematisiert wurden, durften wir den Elektronenbeschleuniger besichtigen. In dem Kurzvortrag wurden, die vorher im Unterricht thematisierte Erzeugung, Ablenkung und Beschleunigung von Elektronen erklärt. Dies bot eine Anwendung der vorher behandelten Themen in einer realen wissenschaftlichen Situation und ihr Nutzen für experimentelle Beobachtungen. Die Ablenkung von elektrisch geladenen Teilchen, hier Elektronen, beruht auf den Kräften, die durch elektrische und magnetische Felder verursacht werden.
In der Führung wurden uns die Beschleunigeranlage, der Elektronenspeicherring und die verschiedenen Experimente am DELTA gezeigt. Zudem wurden die spannenden technischen Aspekte des DELTA erläutert. Die Beschleunigeranlage beschleunigt Elektronen auf eine Energie von 1,5 GeV. Die Elektronen emittieren dabei intensive Strahlung im extremen Ultraviolett- bis Röntgenbereich. Dabei befinden sich die Elektronen in einem Speicherring mit einem Radius von 115,2 m. Für einen Umlauf benötigen die Teilchen, die sich nahezu mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, nur 384 ns.